Kontakt

akademie.GERAS
Vorstadt 11, 2093 Geras
Tel. +43 (0) 29 12 333

Ein herzliches Willkommen!

Gerne beraten wir Sie bei Fragen zu Seminarbuchungen und den Nächtigungsmöglichkeiten. Für Ihren Aufenthalt bei uns in Geras wünschen wir Ihnen viel Inspiration und gute Entfaltung Ihrer künstlerischen Möglichkeiten.

Unterkunft und Übernachtung

VORWORT
PRÄLAT MAG. MICHAEL K. PROHÁZKA O. PRÄM.
Abt des Stiftes Geras

„Die Ros‘ ist ohn Warum. sie blühet, weil sie blühet. Sie acht nicht ihrer selbst, fragt nicht, ob man sie siehet!“ – so dichtete im 17. Jahrhundert Joachim Scheffler, der unter seinem Pseudonym „Angelus Silesius“ (Der SchlesischeEngel) weltberühmt wurde. Kunst hat dieselbe Ausstrahlungskraft, wenn sie nicht zweckgerichtet ist oder nach Nützlichkeits kriterien beurteilt wird. In der Akademie Geras wird auf diese Weise Kunst geschaffen und gefördert. Dazu bietet das Ambiente des Stiftes den geeigneten Rahmen. So wünsche ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dass sie durch ihre Kreativität die Erfahrung echten Kunstschaffens machen dürfen. Der Abt und die Mitbrüder des Stiftes sind glücklich, wenn Sie sich hier wohl fühlen und von der Landschaft und der Spiritualitätdes Klosters inspiriert werden! Herzlich willkommen!

 

VORWORT
RAINER BELLSTEDT
Geschäftsführer & Gastgeber im Kunst & Kultur Seminarhotel Geras ****

Liebe Künstlerinnen und Künstler, liebe Gäste! Als ich im Februar 2011 aus Überlingen am Bodensee in das Waldviertel kam, wurde ich überrascht von einer beruhigenden Kraft, die Geras vermittelt. Ebenso von einer vielfältigen Natur und einer Authentizität, die mich bald die nicht minder schöne Bodenseeregion vergessen ließ. Heute blicke ich in großer Vorfreude und voller Tatendrang auf ein neues, vielfältiges und spannendes Jahr 2012. Die speziell für Ihr Wohlbefinden getätigte Renovierung und die Entstehung des Retreat im ehemaligen Meierhof mit seinen Möglichkeiten, der Seele die Leinwand zu geben – um es im Kunstjargon auszudrücken –, ist eineWertschätzung, von der Sie nur profitieren können: eine Massage, eine Yoga-Stunde, Ayurveda. Meditation. Therapeutinnen und Therapeuten, die mit Achtsamkeit der Schnelllebigkeit und Reizüberflutung unserer Gesellschaft entgegenwirken. Gerne begleite ich Sie als Gastgeber durch die vier Jahreszeiten, lebe mit Respekt und leichter Ehrfurcht an einem traditionellen Ort der Begegnung, der vor allem Ihnen, werte Leserin und werter Leser, als Plattform für interessante Begegnungen dienen soll. „Ein Kunde ist nur dann ein Kunde, wenn er von mir kundet.“ In diesem Sinne werde ich Sie mit meinem Teamstets mit Achtsamkeit und Wertschätzung in Geras willkommen heißen, und ich freue mich, wenn auch Ihr Freundeskreis an unseren Kunst-Kursen Gefallen findet.

 

VORWORT
PROF. RUPERT FEGG
Kurator und künstlerischer Berater der akademie.GERAS

Sie wissen wahrscheinlich, warum Sie sich für die Akademie in Geras im Waldviertel entschieden haben: Kleine Klassen, berühmte Dozenten und alle Vorteile eines individuell eingerichteten Betriebes, alles andere als ein Massenbetrieb. Das ist gut, aber auch eingebettet in einen größeren Zusammenhang des lebenslangen Lernens, der ständigen Entwicklung der eigenen Ansprüche und Fertigkeiten. Zu lernen, sich mit Kunst auch produktiv zubefassen, tiefer in die komplexe und komplizierte Materie einzudringen, ist eine unter vielen Aspekten bedeutsamemenschliche Tätigkeit, die durch das zunächst zweckfreie Handeln und Forschen übertragbare Einsichtenhervorbringt, Modelle zum Denken bereitstellt – all jene, die ausdrücklich nicht wissenschaftlich sind. Kunst sorgtauch so für einen Beitrag zum inneren Gleichgewicht, zur seelischen Harmonie. Das mag sich altmodisch anhören, ist aber doch etwas, nach dem der Mensch auch heute strebt. Auch von daher kommt der Kunst eine herausragende Bedeutung zu, denn sie erweist sich als Teil der großen menschlichen Interaktion, als Substanz im Stoff des Lebens. Kunst pflegt auch eine Anbindung zum Transzendenten– außerhalb religiöser Bindungen – und beansprucht Deutungshoheit für das, was die Welt im Inneren zusammenhält. Kunst ist überaus wohltuend und meist eher still. Man brüllt nicht im Museum oder an anderen Kunst -orten, skandiert nicht Rogers und Hammerstein („You’ll never walk alone“), sondern hält innere Einkehr, lässt sichnach und nach gefangen nehmen, lässt lange Prozesse des Nachdenkens beginnen, die dann doch nie zu Endegeführt werden, weil sie, wie manche Kunstwerke, unvollendbar sind. An einem selbst gewissermaßen abgeschiedenen, abgeschirmten Ort wie Geras geht das besonders gut – es fehlt die lärmende Ablenkung. Kunst zu lernen, das Malen, Zeichnen, Bildhauern, es zu verstehen lernen von innen heraus, aus der geformten Materie selbst, ist eine ganz besonders bereichernde Erfahrung. Und: Obgleich Kunst nach Höherem strebt, ist es zu nächst gleichgültig, wie weit man dabei kommt. Auch lange Wege beginnen mit dem ersten Schritt, und wichtigsind die Erfahrungen, die man auf dieser Reise macht. Sie werden Vieles in neuem, in anderem Licht erscheinen lassen und vielleicht sogar zu der Einsicht führen, dass das, was man am Wegesrand entdeckt, letztendlich wichtiger ist, als an einem wie auch immer bestimmten Ziel anzukommen. Wenn das so ist, hat man das Ziel übrigens erreicht. Mein Dank gilt den Mitarbeitern in der Akademie, die im höchsten Maß darum bemüht sind, für alle kleinen und großen Anliegen aller Teilnehmer da zu sein.